Liechtenstein: Hacker waren bei Cyberangriff auf Liechtenstein stundenlang im System

Datum04.08.2026 16:36

Quellewww.zeit.de

TLDRUnbekannte Hacker sind stundenlang in einem Verzeichnis zur Geldwäscheprävention in Liechtenstein eingedrungen und haben Daten von rund 31.000 Personen gestohlen. Sie erstellten ein Benutzerkonto, um auf die Informationen, die hinter Stiftungen und Firmen stehen, zuzugreifen. Finanzdaten blieben verschont. Das Motiv der Hacker ist unklar.

InhaltUnbekannte Hacker hatten Daten aus einem Verzeichnis gegen Geldwäsche gestohlen. In der Datenbank waren sie laut Regierungsangaben mehrere Stunden . Die unbekannten Urheber eines Cyberangriffs auf das Fürstentum Liechtenstein haben sich laut der örtlichen Regierung mehrere Stunden lang in der von ihnen gehackten Datenbank aufgehalten. Es sei nicht der gesamte Datenbestand auf einmal abgerufen worden, sondern einzelne Daten nacheinander, sagte der Leiter des Informatikamts, Fabian Schmid.  In der Nacht zum Freitag hatten Hacker aus einem Verzeichnis zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung die Daten von rund 31.000 Personen gestohlen. In dem Verzeichnis hätten sich die Angreifer ein Benutzerkonto angelegt und seien so an die Daten gelangt, sagte Schmid.  Das Motiv der Hacker ist unbekannt. Finanzdaten wie Umsätze oder Vermögen von betroffenen Personen seien nicht entwendet worden, teilte die Regierung mit. Das angegriffene Verzeichnis enthält Angaben zu Personen, die hinter Stiftungen, Firmen oder Treuhänderschaften stehen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.