Datum04.08.2026 16:15
Quellewww.zeit.de
TLDRHannover 96 wurde vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von insgesamt 382.200 Euro verurteilt. Davon entfallen 230.400 Euro auf Pyrotechnik-Vorfälle im Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig und 151.800 Euro auf ähnliche Vorkommnisse beim Auswärtsspiel in Magdeburg. Ein Teil der Strafen kann für präventive Maßnahmen verwendet werden. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Fast 400.000 Euro: Geldstrafen für Hannover 96“. Nach Eintracht Braunschweig muss auch Hannover 96 eine hohe Geldstrafe für Zündeleien seiner Fans im Niedersachsen-Derby der beiden Zweitligisten bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Club zu einer Zahlung in Höhe von 230.400 Euro. Davon können bis zu 76.800 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden. Zuvor hatte Braunschweig eine Geldstrafe von 118.200 Euro hingenommen, nachdem Eintracht-Anhänger in der Partie am 20. März ebenfalls massiv Pyrotechnik abgebrannt hatten. Das Spiel hatte für über zehn Minuten unterbrochen werden müssen. Hannover muss zudem für ähnliche Vorfälle bei der Auswärtsbegegnung am 30. Januar beim 1. FC Magdeburg 151.800 Euro bezahlen. Davon können bis zu 50.600 Euro für sicherheitstechnische Maßnahmen zu verwendet werden. Beide Urteile gegen Hannover sind noch nicht rechtskräftig, der Club kann Einspruch einlegen. © dpa-infocom, dpa:260804-930-483529/1