Sport-Talente: Olympiasieger von morgen? - So läuft die Talentförderung

Datum04.08.2026 15:25

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsen-Anhalt fördert seit zehn Jahren gezielt junge Sporttalente. Ein flächendeckendes System sucht und entwickelt begabte Kinder für den Leistungssport. Ziel sind Teilnahmen an Olympischen Spielen, wie 2028 in Los Angeles. Viele Jugendliche haben bereits über Talentgruppen und Eliteschulen den Sprung in Bundeskader und das Juniorteam Sachsen-Anhalt geschafft. Sowohl Sportministerin Zieschang als auch Landessportbund-Präsidentin Renk-Lange ziehen eine positive Bilanz und betonen die Bedeutung des Systems für individuelle Karrieren und den Sport insgesamt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sport-Talente“. Lesen Sie jetzt „Olympiasieger von morgen? - So läuft die Talentförderung“. Mit systematischen, flächendeckenden Sichtungen geht Sachsen-Anhalt seit zehn Jahren auf die Suche nach sportlich begabten Kindern und führt sie gezielt an den Leistungssport heran. Innen- und Sportministerin Tamara Zieschang (CDU) und die Präsidentin des Landessportbunds, Silke Renk-Lange, zogen nun eine positive Bilanz des Projekts "Talentfindung und Talentförderung". Das Ziel sei, das erste gesichtete Sportlerinnen und Sportler an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles 2028 teilnehmen. Zahlreiche Jungen und Mädchen hätten den Weg angefangen von den ersten Sichtungen über die Talentgruppen an den Eliteschulen des Sports. Erste Jugendliche seien von dort in Bundeskader und das Juniorteam Sachsen-Anhalt berufen worden. "Unser Ziel ist es, möglichst vielen Kindern den Zugang zu einer sportlichen Entwicklung zu ermöglichen, unabhängig davon, wo sie aufwachsen", sagte Renk-Lange, selbst Speerwurf-Olympiasiegerin von 1992. "Die Talentförderung eröffnet jungen Sportlerinnen und Sportlern Perspektiven im Leistungssport und stärkt gleichzeitig den organisierten Sport insgesamt." Sportministerin Zieschang bezeichnete die sportliche Talentförderung als Erfolgsgeschichte, das System sei bundesweit einzigartig. So funktioniert das System: Das alles zeige bereits Erfolg, so Zieschang und Renk-Lange. 2026 habe es 27 Berufungen in die Bundeskader gegeben, 11 Jugendliche gingen ins Juniorteam Sachsen-Anhalt, das als "Sprungbrett zu Olympia" bezeichnet werde. © dpa-infocom, dpa:260804-930-483285/1