Datum04.08.2026 15:36
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Vereinten Nationen warnen vor einer zuspitzenden Hungerkrise in Afghanistan. Das Welternährungsprogramm kann aufgrund von Kürzungen bei der Entwicklungshilfe nur noch eines von neun unterernährten Kindern unterstützen. Die Unterernährung erreicht ein beispielloses Ausmaß, wobei 47 Prozent der Minderjährigen im ersten Quartal 2023 betroffen waren. Über 48 Millionen Menschen leben in Afghanistan.
InhaltDie Hungersnot in Afghanistan nimmt nach UN-Angaben verheerende Ausmaße an. Das Welternährungsprogramm kann nur noch eins von neun unterernährten Kindern unterstützen. Die Hungerkrise in Afghanistan nimmt nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) immer dramatischere Ausmaße an. Aufgrund von Kürzungen bei der Entwicklungshilfe vieler Geberländer könne das WFP nur noch eins von neun unterernährten Kindern in dem Land unterstützen, teilte der WFP-Landesvertreter für Afghanistan, John Aylieff, mit. Die Unterernährung habe ein bislang nicht dagewesenes Ausmaß erreicht, warnte er. 47 Prozent der Minderjährigen seien im ersten Quartal dieses Jahres unterernährt gewesen. Nach UN-Schätzung leben mehr als 48 Millionen Menschen in Afghanistan. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.