Datum04.08.2026 13:43
Quellewww.zeit.de
TLDR112 Palästinenser, die bei einem israelischen Luftangriff auf einen Wohnblock in Gaza-Stadt im November 2023 getötet wurden, wurden nun aus den Trümmern geborgen und beigesetzt. Bei dem Angriff starben über 300 Menschen, darunter 40 Kinder, 30 Frauen und sieben Menschen mit Behinderungen. 157 Personen werden weiterhin vermisst. Die Bergungs- und Sucharbeiten dauerten 136 Stunden. Hunderte nahmen an dem Massenbegräbnis teil.
InhaltHunderte Menschen sind 2023 bei einem Angriff auf einen Wohnblock in Gaza-Stadt getötet worden. 112 von ihnen wurden aus den Trümmern geborgen und beigesetzt. Im Gazastreifen sind 112 Palästinenser beigesetzt worden, deren Leichen fast drei Jahre nach einem israelischen Luftangriff aus den Trümmern geborgen worden waren. Die Toten wurden bei einem Massenbegräbnis in der Stadt Gaza beerdigt, teilte der Zivilschutz des von der Hamas kontrollierten Innenministeriums mit. Demnach gehörten die Opfer zu den mehr als 300 Menschen, die am 22. November 2023 bei einem Luftangriff auf einen Wohnblock im Stadtteil Sabra ums Leben kamen. Einsatzkräfte hätten die Leichen am Wochenende geborgen. Dem sei ein Such-Einsatz vorausgegangen, der 136 Stunden gedauert haben soll. Unter den Toten seien 40 Kinder, 30 Frauen und sieben Menschen mit Behinderungen gewesen. Weitere 157 Menschen werden laut Zivilschutz noch unter den Trümmern vermisst. Hunderte Menschen nahmen an der Trauerfeier teil. Die in palästinensische Flaggen gehüllten Leichen wurden zunächst in Reihen nahe den zerstörten Gebäuden aufgebahrt und anschließend auf Tragen zu einem nahe gelegenen Friedhof gebracht.