CDU: Hendrik Wüst will »aktuell« nicht Bundeskanzler werden

Datum04.08.2026 13:15

Quellewww.zeit.de

TLDRHendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, schließt eine Kanzlerkandidatur zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus, betont aber, dass dies "aktuell keine Option" sei. Er wies Spekulationen zurück, er könnte Friedrich Merz als Bundeskanzler ablösen, insbesondere nach Landtagswahlen. Wüst erklärte, er und Merz arbeiteten gut zusammen und externe Interpretationen von Spannungen seien übertrieben. Seine Aussage unterstreicht, dass die Führung eines großen Bundeslandes wie NRW eine wertvolle Vorbereitung auf höhere politische Ämter sein kann.

InhaltNordrhein-Westfalens Ministerpräsident hat Spekulationen zurückgewiesen, er könnte Kanzler Friedrich Merz nach den Landtagswahlen ablösen. Das sei "aktuell keine Option". Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat Spekulationen zurückgewiesen, dass er Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler ersetzen könnte. Das Kanzleramt sei "aktuell keine Option" für ihn, sagte Wüst im Podcast Meine schwerste Entscheidung der Funke Mediengruppe. Allerdings bekräftigte er eine frühere Aussage, dass er eine mögliche Kanzlerkandidatur zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließe.  "Wenn man ein so großes Land regiert wie Nordrhein-Westfalen, in dem sich die Stärken und Herausforderungen Deutschlands in einer kleineren Variante eins zu eins widerspiegeln, dann sollte man nie ›Nie, nie‹ sagen", sagte Wüst. Zuletzt hatte unter anderem der Spiegel über eine mögliche Ablösung von Merz als Bundeskanzler spekuliert, sollte die CDU bei den anstehenden Landtagswahlen schlecht abschneiden. Wüst wies auch Spekulationen über Spannungen in seinem Verhältnis zu Merz zurück. "Wir arbeiten wirklich gut zusammen", sagte Wüst. "Da wird oft von außen mehr hereingeheimnisst als es ist" Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.