Datum16.10.2025 10:41
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Leichnam eines bei Güstrow gefundenen Jungen weist laut Obduktion Spuren eines Gewaltverbrechens auf und wird vermutlich dem vermissten Fabian zugeordnet. Der Junge war zuvor tagelang gesucht worden, bis eine Spaziergängerin die Leiche entdeckte. Die Rostocker Staatsanwaltschaft ermittelt ohne nennenswerte Beschuldigte. Eine DNA-Analyse soll endgültige Klarheit über die Identität bringen. Der Vorfall hat die Polizei intensiv beschäftigt und wird weiterhin beobachtet.
InhaltDer Leichnam eines bei Güstrow gefundenen Jungen weist Spuren eines Gewaltverbrechens auf. Ermittler gehen davon aus, dass es sich um den vermissten Fabian handelt. Ein bei Güstrow tot aufgefundener Junge war laut dem vorläufigen Obduktionsbericht vor seinem Tod Gewalt ausgesetzt. Der Rostocker Staatsanwaltschaft zufolge wurden an dem Leichnam Spuren festgestellt, die den Schluss zuließen, dass der Junge Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Beschuldigte gab es nach letztem Stand nicht. Weitere Details könnten "aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht gegeben werden", teilte die Ermittlungsbehörde mit. Der Leichnam wurde am Dienstag bei Klein Upahl entdeckt. Zuvor war tagelang nach einem vermissten Jungen gesucht worden, dem achtjährigen Fabian. Hundertschaften der Polizei suchten vergeblich nach dem Jungen. Eine Spaziergängerin entdeckte schließlich eine Kinderleiche, etwa 15 Kilometer entfernt vom Wohnort des Grundschülers. Ob es sich um Fabian handelt, ist noch nicht abschließend geklärt. Eine DNA-Analyse soll dazu zeitnah Klarheit bringen. Die Ermittler gehen allerdings davon aus, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Jungen handelt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.