Datum04.08.2026 08:06
Quellewww.zeit.de
TLDREin Bündnis aus Studierenden und ver.di hat in Sachsen eine Petition gegen weitere Kürzungen an Hochschulen gestartet. Unter dem Motto "Hochschulen am Limit - Investitionen statt Sparpolitik" wird eine verlässliche Finanzierung gefordert, angesichts des drohenden Sanierungsstaus, geringerer Lehrangebote und wachsender Belastung für Beschäftigte. Das Bündnis fordert Grundfinanzierung, Investitionen in Sanierung und Digitalisierung sowie Dauerstellen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hochschulen“. Lesen Sie jetzt „Hochschulen am Limit - Bündnis warnt vor weiteren Kürzungen“. Ein Bündnis aus Studierendenvertretungen und der Gewerkschaft ver.di hat eine Petition gegen weitere Kürzungen an Sachsens Hochschulen gestartet. Unter dem Titel "Hochschulen am Limit - Investitionen statt Sparpolitik" wird eine verlässliche Finanzierung gefordert, wie die Initiatoren mitteilten. Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen über den Doppelhaushalt 2027/2028. Das Bündnis warnt vor den Folgen jahrelanger Unterfinanzierung: Sanierungsstau, weniger Lehrangebote, Einstellungsstopps und eine wachsende Belastung für Beschäftigte. Gefordert werden unter anderem eine auskömmliche Grundfinanzierung für Hochschulen und Studierendenwerke, Investitionen in Sanierung und Digitalisierung sowie Dauerstellen für Daueraufgaben. Weitere Kürzungen und pauschale Einstellungsstopps lehnt die Initiative ab. "Gute Studienbedingungen und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen", sagte Bethany Knobloch, Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften. Wenn Stellen wegfielen, Lehrveranstaltungen ausgedünnt und notwendige Investitionen verschoben würden, treffe das Studierende ebenso wie Beschäftigte. Die Initiatoren rufen zur Unterzeichnung der Petition auf und kündigen weitere gemeinsame Aktionen während der Haushaltsberatungen an. © dpa-infocom, dpa:260804-930-480783/1