Datum04.08.2026 08:09
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Lufthansa rechnet aufgrund des Iran-Kriegs und Streiks mit einem möglichen Gewinnrückgang im Jahr 2026. Vorstandschef Spohr senkte die Prognose für den bereinigten operativen Gewinn auf 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro, während zuvor eine deutliche Steigerung angestrebt wurde. Im zweiten Quartal führten gestiegene Kerosinpreise bereits zu einem Gewinneinbruch von 56 Prozent.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fluggesellschaft“. Lesen Sie jetzt „Lufthansa hält 2026 Gewinnrückgang für möglich“. Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks sind die Lufthansa im zweiten Quartal teuer zu stehen gekommen. Für 2026 hält Vorstandschef Carsten Spohr deshalb jetzt doch einen Gewinnrückgang für möglich. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) dürfte im Gesamtjahr 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro erreichen, teilte der Lufthansa-Konzern in Frankfurt mit. Bisher hatte Spohr den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro trotz der immens gestiegenen Treibstoffkosten infolge des Kriegs "deutlich" übertreffen wollen. Doch im zweiten Quartal brockten die immens gestiegenen Kerosinpreise dem Konzern einen herben Gewinneinbruch ein. Der bereinigte operative Gewinn sackte um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro nach unten. Der Überschuss brach auch wegen eines positiven Steuereffekts aus dem Vorjahr sogar um 88 Prozent auf 123 Millionen Euro ein. Damit schnitt die Lufthansa noch schlechter ab als von Analysten im Schnitt erwartet. © dpa-infocom, dpa:260804-930-480799/1