Tödliche Gefahr beim Baden: Zwei Einsätze: Wasserwacht rettet drei Kinder einer Familie

Datum04.08.2026 07:15

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Wasserwacht Senden rettete drei Kinder einer Familie aus dem Waldsee im Landkreis Neu-Ulm vor dem Ertrinken. Zuerst wurde ein Kleinkind ohne Aufsicht im Wasser gefunden, wenige Stunden später zwei weitere Kinder, die unter Wasser gerieten. Die Retter betonten, dass Eltern oft nicht aufmerksam genug seien und Schwimmhilfen wie Schwimmpuffer nicht ausreichten, um Ertrinkungsunfälle zu verhindern. Der Familie wurde geraten, den See zu verlassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tödliche Gefahr beim Baden“. Lesen Sie jetzt „Zwei Einsätze: Wasserwacht rettet drei Kinder einer Familie“. In Schwaben haben Wasserretter gleich zwei Mal Kinder einer Familie vor dem Ertrinken bewahrt. Zuerst schwebte das jüngste Kind in Gefahr, nach Einschätzung der Wasserwacht Senden etwa drei Jahre alt. Es habe sich ohne jede erwachsene Aufsicht im hüfttiefen Wasser des nördlichen Waldsee (Landkreis Neu-Ulm) befunden. "Sofort schritten die Wasserretter ein und holten das Kind an Land, noch bevor es weiter ins tiefe Wasser geraten konnte." Der Vater wurde ermahnt, besser auf seine Kinder aufzupassen. "Leider wirkte die Ermahnung nicht nachhaltig", schilderten die Wasserretter den Einsatz vom Wochenende. Wenige Stunden später mussten die Ehrenamtlichen nämlich zwei weitere Kinder der Familie retten, diesmal etwa fünf und sieben Jahre alt. "Beide tauchten bereits mehrfach neben dem Steg mit dem Kopf unter Wasser und verloren den Halt unter den Füßen." Der Familie wurde daraufhin nahegelegt, den Badesee zu verlassen, was sie auch tat.  "Immer wieder machen unsere Wachmannschaften die Erfahrung, dass Eltern nicht genug auf ihre Kinder achten", betonte die Wasserwacht Senden. "Oft sind diese nicht mit adäquaten Schwimmhilfen ausgestattet, die ein Ertrinken verhindern können." Häufig verfügten auch die Eltern der Kinder selbst nicht über ausreichende Schwimmfähigkeiten. Die Retter mahnen: "Schwimmpuffer oder Badetiere sind keine ausreichenden Hilfsmittel, um ein Ertrinken zu verhindern." © dpa-infocom, dpa:260804-930-480662/1