Datum03.08.2026 13:39
Quellewww.zeit.de
TLDRNachdem eine tote Ente am Strand von Kühlungsborn gefunden wurde, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Vermutlich wurde die Ente durch Steinwürfe verletzt. Ein aufsehenerregender Facebook-Post löste online große Empörung aus. Die Eltern der mutmaßlich beteiligten Kinder widersprachen jedoch einem Vorsatz. Die Polizei betont, dass belastbare Aussagen erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich sind und sucht weitere Zeugen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unmut im Netz“. Lesen Sie jetzt „Ermittlungen nach Steinwürfen, toter Ente und Unmut im Netz“. Eine tote Ente am Strand von Kühlungsborn und ein aufsehenerregender Facebook-Post beschäftigen derzeit die Polizei. Die Ente sei nach bisherigen Erkenntnissen durch Steinwürfe verletzt worden und sei verendet. Ob, wie im Internet dargestellt, Kinder das Tier vergangenen Dienstag am Strand absichtlich beworfen oder versehentlich getroffen haben, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher. Nachdem viele Menschen unter dem Facebook-Post zu dem Vorfall ihren Unmut deutlich gemacht haben, haben sich inzwischen laut Polizeisprecher die Eltern der Kinder bei der Polizei gemeldet. Demnach widersprachen sie einem Vorsatz. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Vergangenen Donnerstag, dem Erscheinungstag des Posts, sei eine Online-Anzeige eingegangen. Zudem habe sich eine Tierschutzorganisation gemeldet. Die Polizei nehme Abstand von Spekulationen und Vorverurteilungen, sagte der Sprecher. Zudem seien die Kinder wegen ihres Alters nicht strafmündig. "Eine belastbare Bewertung des Sachverhalts ist erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich", hieß es in einer Mitteilung. Die Polizei sucht weitere Zeugen. © dpa-infocom, dpa:260803-930-477862/1