Datum03.08.2026 09:23
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Wald- und Buschbrände westlich von Athen sind noch nicht unter Kontrolle und konzentrieren sich auf zwei Fronten im Kithairon-Gebirge und nordwestlich von Megara. Trotz nachlassenden Windes bleibt die Waldbrandgefahr hoch. Bei der Kollision zweier Löschhubschrauber kamen zwei Personen ums Leben, was die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöht. Hunderte Häuser wurden zerstört, rund 10.000 Hektar Fläche verbrannt. Ermittlungen zum Hubschrauberunglück laufen, ebenso wie zur Unterstützung der Betroffenen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Griechenland: Kampf gegen Flammen geht weiter“. Die Wald- und Buschbrände westlich der griechischen Hauptstadt Athen sind noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr konzentriere sich auf zwei Fronten, berichteten griechische Medien. Die eine liegt im Gebiet der Ortschaft Agios Nektario im Kithairon-Gebirge, die andere nordwestlich der Stadt Megara mit gut 36.000 Einwohnern. Es windet zwar nicht mehr so stark wie am Wochenende, doch die Einsätze sind weiterhin gefährlich und die Waldbrandgefahr laut Zivilschutz sehr hoch. Am Sonntag waren bei der Kollision zweier Löschhubschrauber ein Pilot und ein Copilot ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Toten auf fünf - bereits vergangene Woche waren drei Feuerwehrleute gestorben. Die Behörden haben die Ermittlungen zu dem Hubschrauber-Unglück aufgenommen. Zudem soll so schnell wie möglich mit der Untersuchung verbrannter Häuser begonnen werden, damit die betroffenen Menschen finanzielle Unterstützung erhalten. Medienberichten zufolge geht die Zahl der zerstörten Häuser in die Hunderte. Insgesamt sollen in der Region rund 10.000 Hektar Fläche verbrannt sein; zahllose Nutz- und Wildtiere verendeten. © dpa-infocom, dpa:260803-930-476548/1