Datum03.08.2026 09:10
Quellewww.zeit.de
TLDRArbeitsminister Laumann betont, dass in NRW auch nach Beginn des Ausbildungsjahres noch viele offene Stellen in Handwerk, Industrie, Handel, IT und im sozialen Sektor verfügbar sind. Trotzdem waren im August noch über 34.000 Stellen unbesetzt. Die Landesregierung bietet Unterstützung durch Programme wie "Ausbildungswege NRW", Teilzeitberufsausbildung und finanzielle Mittel für Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung. Zudem gibt es das "Werkstattjahr" für Jugendliche mit fehlender Betriebsreife.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitsmarkt“. Lesen Sie jetzt „Laumann: Es gibt noch Ausbildungsplätze in NRW“. Auch nach dem Start des Ausbildungsjahres am 1. August gibt es in Nordrhein-Westfalen noch freie Ausbildungsstellen in vielen Branchen. Darauf hat NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hingewiesen. Ob im Handwerk, in Industrie, Handel, Verwaltung, IT oder im sozialen Bereich - überall seien noch Ausbildungsplätze zu finden. "Deshalb ist es wichtig, dass niemand seine Suche zu früh aufgibt", so Laumann. Einen Monat vor Beginn des Ausbildungsjahres waren im bevölkerungsreichsten Bundesland nach Angaben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit noch gut 34.200 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die NRW-Landesregierung unterstützt junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zum Beispiel mit dem Programm "Ausbildungswege NRW". Ein weiteres Angebot ist die Teilzeitberufsausbildung, mit der Menschen, die in Familien Verantwortung tragen, unterstützt werden. Zwei Millionen Euro jährlich stellt das Land aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für zusätzliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderung bereit. Außerdem gibt es auch das gemeinsam mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern geförderte Werkstattjahr. Es richtet sich an Jugendliche, die die Schule ohne ausreichende Betriebs- und Ausbildungsreife verlassen haben. © dpa-infocom, dpa:260803-930-476505/1