Datum03.08.2026 07:15
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Einsatz nordrhein-westfälischer Feuerwehrleute in Spanien zur Bekämpfung von Waldbränden wurde nach nur eineinhalb Tagen beendet. Die spanischen Behörden sahen keine Notwendigkeit mehr für externe Hilfe, da sich die Lage entspannt hatte. Die 56 Einsatzkräfte aus NRW und Niedersachsen hatten nach mehrtägiger Anreise noch am Einsatzort mitgelöscht. Die frühzeitige Heimreise wurde als positives Zeichen gewertet, dass die spanischen Kräfte die Situation unter Kontrolle haben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Katastrophen“. Lesen Sie jetzt „Einsatz von NRW-Feuerwehrleuten in Spanien beendet“. Nach nur eineinhalb Tagen ist der Löscheinsatz von Feuerwehrleuten aus Nordrhein-Westfalen im Nordwesten Spaniens schon wieder beendet. Die Entscheidung sei am Sonntagabend getroffen worden, sagte Frank Frenser von der Feuerwehr Bonn der Deutschen Presse-Agentur. Die spanischen Behörden seien zu der Erkenntnis gekommen, dass die Lage sich entspannt habe, es werde daher keine externe Hilfe mehr benötigt. Die NRW-Spezialeinheit werde sich am späteren Vormittag auf den Rückweg nach Deutschland machen. Zuerst hatte der WDR berichtet. Erst am Samstag waren die Feuerwehrleute aus NRW nach dreitägiger Anreise mit ihrem Konvoi aus 21 Fahrzeugen am Einsatzort in der spanischen Region Kastilien-León angekommen. Die spanischen Behörden hatten das sogenannte Waldbrandmodul im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens angefordert. Die NRW-Einheit habe schon kurz nach der Ankunft den ganzen Tag gearbeitet und beim Löschen der letzten Flammen des großen Waldbrands geholfen, sagte Frenser. Unter den 56 Einsatzkräften waren Berufs- und freiwillige Feuerwehrleute aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen sowie auch einige Einsatzkräfte aus Niedersachsen. "Es ist etwas überraschend, dass wir die Heimreise so früh antreten können", sagte Frenser. Aber es sei auch eine gute Sache, dass die spanischen Einsatzkräfte die Lage nun offensichtlich im Griff hätten. © dpa-infocom, dpa:260803-930-476135/1