Strandbäder in Ostia: Italien will mehr öffentliche Strände schaffen

Datum03.08.2026 06:41

Quellewww.zeit.de

TLDRItalien plant, mehr öffentliche Strände zu schaffen und geht gegen privat betriebene Strandbäder vor. In Ostia wurden bereits kommerzielle Bäder abgerissen, um kostenlose Zugänge zu ermöglichen. Obwohl die Küste dem Staat gehört und eigentlich für alle frei zugänglich sein soll, sind über die Hälfte der Strände privat verpachtet. Ähnliche Maßnahmen sind auch in anderen Regionen Italiens geplant.

InhaltAn vielen Stränden in Italien müssen Besucher Eintritt bezahlen. Das wollen die Behörden ändern, erste privat betriebene Strandbäder wurden bereits geschlossen. Die italienischen Behörden wollen strenger gegen privat betriebene Strandbäder vorgehen. In Ostia, dem Stadtstrand der Hauptstadt Rom, wurden bereits mehrere privat betriebene Strandbäder auf Anweisung der Stadtverwaltung geschlossen. Mitten in der Hochsaison werden derzeit zwei kommerzielle Bäderbetriebe abgerissen. Die Behörden wollen mit diesem Schritt dafür sorgen, dass mehr öffentliche Strände entstehen, die für alle frei zugänglich und kostenlos sind. Auch in anderen Regionen wie Ligurien und Apulien gibt es ähnliche Bestrebungen. Die 7.500 Kilometer lange Mittelmeerküste gehört in Italien dem Staat. Das Gesetz sieht vor, dass das Ufer überall und für alle Menschen frei und kostenlos zugänglich sein muss. Mehr als die Hälfte der Strände ist jedoch privat verpachtet. Offiziell gibt es in Italien mehr als 7.300 Strandbäder. Die meisten sind Familienbetriebe. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.