Datum02.08.2026 18:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDer ZEIT-Wissen-Podcast thematisiert die Überversorgung in der Medizin, bei der schätzungsweise 30% aller Eingriffe unnötig und 10% sogar schädlich sind. Redakteur Jan Schweitzer und Host Jakob Simmank diskutieren mögliche Folgen wie Nebenwirkungen, unnötige Sorgen und Milliarden verschwendeter Kosten. Es werden auch Lösungsansätze besprochen. Christoph Drösser thematisiert in der unmöglichen Kolumne Spontanheilungen.
InhaltMRT-Aufnahmen, Blutentnahmen, Gelenk-OPs: Fast jeder dritte medizinische Eingriff ist nicht sinnvoll, viele schaden sogar. Wie kommt es dazu? Und was hilft dagegen? Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar. Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit Woher-weißt-du-das?-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen?