Datum02.08.2026 15:04
Quellewww.spiegel.de
TLDRLaut einer Insa-Umfrage für die "Bild am Sonntag" würde die FDP mit fünf Prozent der Stimmen erstmals seit anderthalb Jahren wieder in den Bundestag einziehen. Zuvor war die Partei nach dem Ende der Ampelkoalition bei vorgezogenen Neuwahlen mit 4,3 Prozent ausgeschieden und in Umfragen teils auf drei Prozent gefallen. Die AfD bleibt mit 28 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von CDU/CSU (21%), Grünen (14%), SPD (12%) und Linke (11%). Das BSW stagniert bei 4 Prozent.
InhaltWenn jetzt Wahl wäre, würde die FDP in den Bundestag einziehen. Die Partei gewinnt laut einer Umfrage an Zustimmung. Stärkste Kraft bleibt die AfD. Die FDP liegt nun auch in einer Insa-Umfrage wieder bei fünf Prozent. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, knacken die Liberalen erstmals seit rund eineinhalb Jahren die Fünfprozenthürde. Damit würden sie aktuell wieder in den Bundestag einziehen. Auch bei anderen Meinungsforschungsinstituten wie YouGov hatte die FDP zuletzt Werte von fünf Prozent erreicht, bei Allensbach sogar 5,5 Prozent. Bei Insa war dies zuletzt im Januar 2025 der Fall. Nach dem Ende der Ampelkoalition war die FDP bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025 mit 4,3 Prozent aus dem Bundestag geflogen. Danach rutschte sie in Umfragen teilweise auf 3 Prozent ab. Bei den anderen Parteien gibt es in der Insa-Umfrage keine Veränderungen: Stärkste Kraft bleibt die AfD mit 28 Prozent. Die CDU/CSU kommt auf 21 Prozent, die Grünen auf 14, die SPD auf 12 und die Linke auf 11 Prozent. Das BSW stagniert bei 4 Prozent und würde so den Einzug in den Bundestag verpassen. Für die Sonntagsfrage wurden von Insa 1201 Personen vom 27. bis zum 31. Juli befragt. Als statistische Fehlertoleranz werden +/- 2,9 Prozentpunkte angegeben. Die Daten sind nach Angaben des Instituts repräsentativ. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.