Datum02.08.2026 14:44
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Opec+ hat ihre Ölfördergrenze zum sechsten Mal in Folge angehoben und erlaubt im September eine zusätzliche Förderung von 188.000 Barrel täglich. Diese Erhöhung muss jedoch nicht zwangsläufig zu mehr Öl auf dem Weltmarkt führen. Länder wie Saudi-Arabien haben ihre Produktionsquoten zuletzt nicht ausgeschöpft, auch bedingt durch die Blockade der Straße von Hormus, die den Öltransport erschwert.
InhaltZum sechsten Mal in Folge hat das Ölkartell Opec+ sich für eine Erhöhung des Förderlimits entschieden. Im September sollen täglich 188.000 Barrel gefördert werden. Das Ölkartell Opec+ hat die Obergrenze für die Ölförderung zum sechsten Mal in Folge angehoben. Es weitet die erlaubte Produktionsmenge für September um täglich 188.000 Barrel (je 159 Liter) aus. Das teilten die sieben Länder der Opec+ mit. Das muss Expertinnen und Experten zufolge aber nicht unbedingt bedeuten, dass mehr Öl auf den Weltmarkt gelangt. Länder wie Saudi-Arabien haben zuletzt die ihnen zugeteilte Höchstmenge nicht erreicht. Das liegt vor allem an der Teilblockade des wichtigen Seewegs Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des saudischen Öls transportiert werden müsste. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.