Datum02.08.2026 10:01
Quellewww.zeit.de
TLDRChina kritisiert scharf die neuen US-Importbeschränkungen für chinesische Unternehmen, die unter Zwangsarbeit produzieren sollen. Das chinesische Handelsministerium bezeichnet das Vorgehen als "wirtschaftliche Nötigung" und kündigte Schutzmaßnahmen an. Die USA setzen 187 chinesische Firmen auf eine Sperrliste, da ihre Waren als mit Zwangsarbeit hergestellt gelten. Importeure können jedoch versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Die Liste, die bereits 2022 eingeführt wurde, betrifft Branchen wie Elektronik, Pharma und Baumwolle.
InhaltChinesische Behörden haben die Importsperre der USA scharf kritisiert. Das chinesische Handelsministerium spricht von einem "typischen Fall wirtschaftlicher Nötigung". Nach der Einführung neuer Importbeschränkungen der USA auf chinesische Unternehmen hat China mit scharfer Kritik reagiert. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Das Vorgehen sei demnach ein "typischer Fall wirtschaftlicher Nötigung". China werde notwendige Maßnahmen ergreifen, um seine Unternehmen zu schützen. Das US-Heimatschutzministerium hatte die Firmen zuvor auf eine Sperrliste gesetzt. Ihre Waren gelten von Montag an grundsätzlich als mit Zwangsarbeit hergestellt und dürfen nicht in die USA eingeführt werden. Importeure können fallweise versuchen, das Gegenteil zu beweisen. Die Liste wurde im Juni 2022 auf Grundlage eines Ende 2021 verabschiedeten Gesetzes eingeführt. Sie wächst nun von 144 auf 187 Unternehmen. Betroffen sind unter anderem Firmen aus der Elektronik-, Pharma- und Baumwollbranche. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.