Datum02.08.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Freibadsaison in NRW verläuft dank der anhaltenden Hitze sehr gut. Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen erwartet einen Rekordsommer. Die Besucherzahlen sind hoch, besonders im Juni und zu Ferienbeginn. Diskussionen gab es um neue Einlassregeln für Kinder ohne Schwimmabzeichen, die jedoch nur von wenigen Bädern umgesetzt wurden. Konkrete Zahlen werden später veröffentlicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Freizeit“. Lesen Sie jetzt „Heiße Tage füllen Freibäder in NRW – Rekordsommer möglich“. Nach vielen heißen Tagen im Juni und gutem Wetter zu Beginn der Sommerferien zieht die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen für Nordrhein-Westfalen eine erste positive Bilanz der Freibadsaison. "Der Erfolg einer Saison hängt natürlich stark vom Wetter ab, deshalb haben wir in diesem Jahr gute Chancen auf einen Rekordsommer", sagte Pressesprecherin Ann-Christin von Kieter Schmidt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Konkrete Zahlen können die Gesellschaft aber erst später nennen. Die jährliche Freibadbefragung unter den Mitgliedern, bei der es um Besucherzahlen und die Zahl der Öffnungstage gehe, sei erst vor wenigen Tagen gestartet. Der Juni mit seinen heißen Tagen habe bundesweit schon für volle Freibäder gesorgt und - aus NRW-Sicht betrachtet - sei es sehr erfreulich, dass das Wetter nun auch zu Beginn der Sommerferien passe, sagt von Kieter Schmidt. Im vergangenen Jahr 2025 sei das leider anders gewesen, "da waren die Ferien eher verregnet". Zu Beginn der Freibadsaison hatte es um neue Einlassregeln in mehreren Bädern in NRW Diskussionen gegeben. Kinder und Jugendliche ohne Schwimmabzeichen müssen zum Beispiel in Hagen, Verl oder Porta Westfalica draußen bleiben. Das Thema sei durchaus "heiß diskutiert worden, und es gibt auch vieles, das dafür spricht, aber eben auch vieles, das dagegenspricht", sagt die Sprecherin. Der Großteil der Freibäder habe an den Einlassbedingungen aber nichts geändert. Spontan sei das in der Regel auch nicht möglich. Über Eintrittspreise und -Regeln entscheiden die Kommunen als Träger. © dpa-infocom, dpa:260802-930-472479/1