Datum01.08.2026 18:53
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Demonstration in Schwerin wurde Michael Schumann, Landesvorsitzender der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland", angegriffen und mit einer Platzwunde am Kopf verletzt. Die AfD beschuldigt die Antifa. Während der Veranstaltung, an der rund 420 Anhänger der "Generation Deutschland" und 460 Gegendemonstranten teilnahmen, kam es zu verbalen Auseinandersetzungen und Versuchen von Sitzblockaden, die von der Polizei unterbunden wurden. Schumann musste im Krankenhaus behandelt werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Platzwunde blutet“. Lesen Sie jetzt „AfD-Mann bei Demo in Schwerin verletzt“. Am Rande einer Demonstration in Schwerin ist der Hamburger Landesvorsitzende der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland, Michael Schumann, angegriffen und verletzt worden. Es gebe drei Tatverdächtige, sagte eine Polizeisprecherin. Die AfD Hamburg bezichtigte in einer Mitteilung die Antifa des Übergriffs. Die Polizei habe nicht eingegriffen, hieß es weiter. Nach Worten der Polizeisprecherin ereignete sich der Zwischenfall, also es vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung noch Zulauf gegeben habe. Schumann musste laut AfD im Krankenhaus behandelt werden. Das Magazin "Nius" veröffentlichte ein Foto, das Schumann mit einer blutenden Platzwunde am Kopf zeigt. Rund 420 Anhänger der Generation Deutschland demonstrierten laut Polizei am Nachmittag auf dem Alten Garten im Schweriner Stadtzentrum. Etwa 460 Gegendemonstranten waren ebenfalls vor Ort. Sie versuchten, mit lauten Sprechchören die Kundgebung "Tag der Deutschen Jugend" der Generation Deutschland zu übertönen. Zäune hielten beide Lager voneinander getrennt. Einige Gegendemonstranten versuchten auch, den anschließenden Aufzug der Generation Deutschland durch Schwerin durch Sitzblockaden zu behindern. Dies gelang jedoch nicht, weil Polizei und AfD-Jugendorganisation mit einer kurzfristigen Änderung des Streckenverlaufs reagierten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Schweriner Stadtzentrum präsent. Neben Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern waren auch Einsatzkräfte aus Sachsen und Nordrhein-Westfalen zu sehen. © dpa-infocom, dpa:260801-930-471817/1