Schwerin: Funktionär der »Generation Deutschland« bei Demonstration verletzt

Datum01.08.2026 18:43

Quellewww.spiegel.de

TLDRBei einer Demonstration der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Schwerin wurde der Hamburger Landesvorsitzende Michael Schumann verletzt. Rund 400 Anhänger der "Generation Deutschland" und etwa 500 Gegendemonstranten waren vor Ort. Gegendemonstranten versuchten, die Kundgebung und den anschließenden Demozug zu blockieren. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die beiden Gruppen zu trennen und die Sicherheit zu gewährleisten.

InhaltHunderte Anhänger der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" kamen am Samstag in Schwerin zusammen. Gegendemonstranten blockierten die Demoroute, offenbar kam es auch zu Gewalt. Am Rande einer Demonstration der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Schwerin ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Es handele sich um den Landesvorsitzenden der "Generation Deutschland" in Hamburg, Michael Schumann, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte das rechtsgerichtete Portal "Nius" über die Identität des Verletzten berichtet. Gut 400 Teilnehmer waren laut Polizei am Samstagnachmittag zu einer Kundgebung mit dem Titel "Tag der Deutschen Jugend" ins Stadtzentrum von Schwerin gekommen. Knapp 500 Teilnehmer von insgesamt sechs angemeldeten Gegendemonstrationen waren ebenfalls vor Ort. Sie versuchten, mit lautstarken Rufchören die Kundgebung der AfD-Jugendorganisation zu übertönen. Zäune hielten beide Lager voneinander getrennt. Anschließend zogen Anhänger der "Generation Deutschland" durch Schwerin. Gegendemonstranten versuchten, den Zug mit Sitzblockaden zu behindern. Daraufhin wurde der Streckenverlauf geändert. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Schweriner Stadtzentrum präsent. Neben Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern waren auch Einsatzkräfte aus Sachsen und Nordrhein-Westfalen vor Ort. Die "Generation Deutschland" soll angeblich professioneller und seriöser auftreten als ihre Vorgängerin "Junge Alternative". Macht sie das weniger extrem? Hören Sie hier den SPIEGEL-Podcast.