Nach Anschlag bei CSD: Senatorin fordert anhaltende Solidarität für queere Menschen

Datum01.08.2026 16:29

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD fordert Berlins Senatorin Cansel Kiziltepe anhaltende Solidarität für queere Menschen und mehr Mitsprache. Die Politik müsse die Community einbeziehen und ihre Forderungen in die Gesetzgebung aufnehmen. Der Anschlag dürfe nicht dazu führen, dass queere Menschen sich aus Angst zurückziehen. Kiziltepe betont, dass Solidarität auch nachlassender öffentlicher Aufmerksamkeit bestehen bleiben muss.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Anschlag bei CSD“. Lesen Sie jetzt „Senatorin fordert anhaltende Solidarität für queere Menschen“. Berlins Senatorin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe (SPD), fordert mehr Mitsprachemöglichkeiten für die queere Community. "Ihre Stimmen gehören an den Runden Tisch und ihre Forderungen in die Gesetzgebung", sagte Kiziltepe beim CSD in Hamburg. "Wir wollen mit der Community darüber sprechen, was jetzt wirklich hilft und sie einbeziehen."  Der Anschlag am vergangenen Samstag am Rande des Berliner CSD dürfe nicht dazu führen, "dass sich queere Menschen aus Angst zurückziehen oder weniger sichtbar werden". Solidarität dürfe keine Eintagsfliege sein, sie müsse auch dann tragen, "wenn die öffentliche Aufmerksamkeit weiterzieht". "Wir halten zusammen und machen gemeinsam weiter. Jetzt erst recht", betonte die Senatorin. In Berlin hatte der islamistische Attentäter Abdul B. am vergangenen Samstag mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-Jährige war am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. © dpa-infocom, dpa:260801-930-471430/1