Datum01.08.2026 15:33
Quellewww.zeit.de
TLDRBerliner nahmen mit einem eigenen Truck und schwarzen T-Shirts am Hamburger CSD teil, um nach dem Anschlag in Berlin Präsenz zu zeigen. Trotz geteilter Stimmung betonten sie, sich nicht einschüchtern zu lassen. Die Delegation spielte Musik und zeigte Verständnis für jene, die noch nicht reisen konnten. Ein Teil der Delegation kehrt nach Hamburg zurück, um an einer Mahnwache für die Opfer teilzunehmen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Christopher Street Day“. Lesen Sie jetzt „Berliner zeigen beim CSD in Hamburg Präsenz“. Eine Woche nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat eine Delegation aus der Hauptstadt auch an der Parade in Hamburg teilgenommen. Etwa 120 Menschen reisten an und waren mit einem eigenen Truck im Zug durch die Hansestadt dabei. Aus Respekt vor der in Berlin getöteten Frau und den 31 zum Teil schwer verletzten Menschen trugen sie schwarze T-Shirts. "Die Stimmung ist durchwachsen. Es ist ein Auf und Ab", sagte Monique King, die beim Berliner CSD das Bühnenprogramm verantwortet und ehemaliges Vorstandsmitglied des Ausrichtervereins ist. "Wir sind hier, um Flagge und Präsenz zu zeigen. Um zu zeigen: Wir weichen keinen Schritt zurück und lassen uns nicht verängstigen." Auf dem Truck der Hauptstädter wurde auch die übliche Musik gespielt. "Das gehört dazu", sagte King, die für alle Verständnis zeigte, die nach dem Schrecken des vergangenen Wochenendes bis jetzt nicht wieder in der Lage gewesen seien, die Reise nach Hamburg anzutreten. "Wir wollen das Beste aus der Situation machen." Der Großteil der Berliner Delegation will noch am Samstagabend die Rückreise antreten und am Sonntag an der Mahnwache für die Opfer des Anschlags im Tiergarten teilnehmen. © dpa-infocom, dpa:260801-930-471271/1