Datum01.08.2026 13:10
Quellewww.zeit.de
TLDRAudi wird seinen Formel-1-Motor bis 2027 nicht weiterentwickeln, da die Budgetgrenze strategische Entscheidungen erzwingt. Renndirektor Allan McNish betont die Notwendigkeit, Investitionen über mehrere Jahre zu steuern. Kleinere Updates wurden zuletzt in Barcelona eingesetzt und funktionierten gut. Größere Neuerungen sind erst für 2027 geplant. Aktuell liegt Audi in der Konstrukteurswertung auf dem achten Platz.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Budgetgrenze“. Lesen Sie jetzt „Audi erst wieder 2027 mit Neuerungen am Formel-1-Motor“. Audi wird seinen Motor in dieser Formel-1-Saison nicht mehr weiterentwickeln. Renndirektor Allan McNish zufolge wird es erst für das nächste Jahr wieder Neuerungen für den Antriebsstrang beim deutschen Werksteam geben. "Jedes Team muss abwägen, wann es Updates für das Chassis und die Power Unit bringt und wofür es sein Budget einsetzt", sagte McNish dem Fachportal autosport.com. "Man kann nicht alles auf einmal ausgeben, denn dann hat man später keine Mittel mehr, um weiterzuentwickeln. Deshalb muss man die Erwartungen und Investitionen sorgfältig steuern - und zwar nicht nur über eine Saison hinweg, sondern über mehrere Jahre." Audi war zuletzt in Barcelona mit einer kleineren Nachbesserung am in Neuburg an der Donau entwickelten Motor angetreten. "Diese hat gut funktioniert und uns weitergebracht. Die größeren Weiterentwicklungen sind jedoch erst für 2027 vorgesehen", sagte McNish. In den drei Rennen vor der Sommerpause fuhr stets ein Audi-Fahrer in die Punkte. Nico Hülkenberg holte in Ungarn sogar seine ersten beiden Zähler für das deutsche Werksteam überhaupt. In der Konstrukteurswertung ist Audi Achter von elf Rennställen. © dpa-infocom, dpa:260801-930-470718/1