Datum01.08.2026 13:01
Quellewww.zeit.de
TLDREin Brand auf einem ehemaligen Militärgelände in Jüterbog, der 250 Hektar Land erfasste, ist dank des Regens gelöscht. Das Gelände, belastet mit Munition, ist aufgrund der Gefahren für Einsatzkräfte nur eingeschränkt zugänglich, was Brände begünstigt. Brandenburg gilt als Waldbrand-Hotspot. Bereits am Wochenende zuvor gab es ein kleineres Feuer auf demselben Areal.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auf ehemaligem Militärgelände“. Lesen Sie jetzt „Dank des Regens: Brand in Jüterbog beendet“. Dank des Regens ist das Feuer auf dem ehemaligen Militärgelände in Jüterbog gelöscht. "Der Brand ist beendet", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. 250 Hektar standen zwischenzeitlich in Flammen. Das Feuer sei mit einem Schlag da gewesen, hatte eine Sprecherin der Feuerwehr vor wenigen Tagen gesagt. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West hatte bereits am vergangenen Wochenende ein Waldstück von etwa acht Hektar gebrannt. Die Ausdehnung war mit Hilfe einer Drohne erfasst worden, der Brand wurde gelöscht. Tage später flammte dann das zweite Feuer auf. Wegen der Belastung mit Munition im Boden können die Feuerwehrkräfte seit jeher auf dem Gebiet in bestimmte Bereiche nicht vordringen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu Bränden auf dem Gelände gekommen. Brandenburg gilt wegen ausgedehnter Kiefernwälder, geringem Niederschlag und leichter Sandböden bundesweit als ein Waldbrand-Hotspot. Auf dem ehemaligen Militärgelände bei Jüterbog im Südwesten des Landes bricht immer Feuer aus. © dpa-infocom, dpa:260801-930-470710/1