Geflügelpest: Vogelgrippe in Anhalt-Bitterfeld - 66.000 Enten gekeult

Datum27.11.2025 17:56

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde die Geflügelpest in einem Entenmastbetrieb nachgewiesen. Infolgedessen müssen rund 66.000 Enten gekeult werden. Der Landkreis hat eine drei Kilometer breite Sperrzone eingerichtet, die auch Teile von Zerbst/Anhalt betrifft. Es gelten strenge Maßnahmen zur Tierseuchenbekämpfung, einschließlich Stallpflicht und Verbot von Geflügelausstellungen. Die Geflügelpest ist hochansteckend und kann schnell tödlich sein. Tote Vögel sollen nicht angefasst, sondern den Behörden gemeldet werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geflügelpest“. Lesen Sie jetzt „Vogelgrippe in Anhalt-Bitterfeld - 66.000 Enten gekeult“. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist in einem Entenmastbetrieb die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe den Verdachtsfall bestätigt, teilte der Landkreis mit. In dem betroffenen Geflügelbetrieb muss den Angaben zufolge daher der Bestand von rund 66.000 Enten getötet werden. Der Landkreis hat eine Sperrzone mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet, darunter fallen mehrere Ortsteile der Stadt Zerbst/Anhalt.  Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung seien eingeleitet worden, hieß es. Auch im übrigen Teil des Landkreises gilt eine Stallpflicht. Zudem sind Geflügelausstellungen oder Geflügelmärkte verboten.  Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe war in Sachsen-Anhalt in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten eine Stallpflicht erlassen worden. Die Geflügelpest ist eine Infektionskrankheit, umgangssprachlich wird sie auch Vogelgrippe genannt. Sie ist hochansteckend und kann bei vielen Vogel- und Geflügelarten rasch tödlich verlaufen. Tote Vögel sollen nicht angefasst, sondern den Behörden gemeldet werden. © dpa-infocom, dpa:251127-930-350607/1