Datum27.11.2025 17:57
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Mai 2025 brannte es im Rostocker Überseehafen, und die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts auf "verfassungsfeindliche Sabotage". Das Feuer, das ein Förderband eines Getreideverarbeiters beschädigte, hat das Interesse von BKA und Verfassungsschutz geweckt, die den Vorfall im Kontext hybrider Bedrohungen erwähnen. Die Ermittlungen wurden aufgrund der spezifischen Zielsetzung des Angriffs eingeleitet und sind seit dem Vorfall im Mai im Gange.
InhaltIm Mai brannte es im Rostocker Überseehafen – für viel Aufmerksamkeit sorgte das nicht. BKA und Verfassungsschutz erwähnten den Fall nun im Kontext hybrider Bedrohungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall eines Brandes im Rostocker Überseehafen wegen des Verdachts auf "verfassungsfeindlichen Sabotage". Das geht aus einem Bericht des Spiegels hervor, den der Rostocker Oberstaatsanwalt Harald Nowack bestätigte. Demnach liefen Entwicklungen zu dem Brand bei einem Getreideverarbeiter im Überseehafen bereits seit dem Vorfall im Mai 2025. Bei dem Feuer am 14. Mai brannte ein 150 Meter langes Förderband einer Getreide verarbeitenden Firma an mehreren Stellen. Die Ermittlungen seien allein schon durch die Art des angegriffenen Objektes im Getreidehafen begründet. Wie der Spiegel berichtete, erwähnen das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Verfassungsschutz den Fall auch in ihrem ersten gemeinsamen Lagebild zu "hybriden Bedrohungen". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.