Datum01.08.2026 08:39
Quellewww.spiegel.de
TLDRNach einem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Verletzten sind Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz gesperrt. Die Gebiete um Bastei, Rathen, Hohnstein und Polenztal sind wegen akuter Lebensgefahr durch Sturmschäden nicht zugänglich. Umgestürzte Bäume und lose Äste machen viele Wege unpassierbar. Ein 28-jähriger Mann kam ums Leben, als ein Baum auf ihn stürzte. Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an der Bergung und Sicherung der betroffenen Gebiete.
InhaltBesucher dürfen Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz vorerst nicht betreten. Am Freitag war dort ein Mann von einem Baum erschlagen worden. Nach dem schweren Unwetter mit einem Toten und drei Schwerverletzten sind Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz für Besucher gesperrt. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst mit. Dort bestehe akute Lebensgefahr durch Sturmschäden. Bäume seien entwurzelt worden, heißt es weiter. In den Baumkronen befänden sich lose Äste. Viele Waldwege seien durch umgestürzte Bäume komplett blockiert. Am Freitag war ein Unwetter über die Region gezogen. Laut der Rettungsleitstelle Dresden kam im Kurort Rathen ein 28-jähriger Mann ums Leben, als ein Baum auf ihn stürzte. Zehn Personen seien ambulant versorgt und 40 Menschen in Sicherheit gebracht worden. In dem betroffenen Gebiet liegen bekannte Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz, etwa der Amselsee und die Schwedenlöcher. Die Einsatzkräfte nahmen am Samstagvormittag ihre Arbeit wieder auf.