Datum01.08.2026 08:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Friedrichshafen brach ein Großbrand in einem Recyclinghof aus, bei dem große Mengen Müll in Flammen standen. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen. Die Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung auf ein Tanklager. Rund 260 Einsatzkräfte waren vor Ort. Nachlöscharbeiten sind im Gange. Die Bevölkerung wurde wegen Rauchentwicklung gewarnt, aber es besteht keine Gefahr mehr. Die Brandursache ist unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Friedrichshafen“. Lesen Sie jetzt „Großbrand in Recyclinghof: Feuerwehrmann verletzt“. Bei einem Großbrand in einem Müllverwertungsbetrieb in Friedrichshafen im Bodenseekreis ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Wie die Stadt Friedrichshafen mitteilte, besteht inzwischen keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Der Brand war in der Nacht zum Samstag in einer Lagerhalle und einem Außenlager des Recyclinghofs ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr standen große Mengen gelagerten Mülls in Flammen. Zeitweilig drohte das Feuer, auf weitere Lagerflächen sowie das Tanklager einer Betriebstankstelle überzugreifen. Die Feuerwehr habe eine Ausbreitung jedoch verhindert. Ein Feuerwehrmann wurde mit Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht. Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten waren in der Nacht vor Ort. Für die Nachlöscharbeiten wird der Müll mit Radladern aus der Halle gebracht und auseinandergezogen. Laut Feuerwehr können so verbliebene Glutnester gelöscht werden. Zum Schutz der Einsatzkräfte vor der starken Rauchentwicklung kommen Großventilatoren zum Einsatz. In der Nacht hatte die Stadt Friedrichshafen die Bevölkerung vor der starken Rauchentwicklung gewarnt und gebeten, sich drinnen aufzuhalten und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Mittlerweile konnte das Feuer so weit eingedämmt werden, dass nach Angaben der Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung mehr besteht. Wie es zu dem Brand kam, ist laut Feuerwehr bislang unklar. © dpa-infocom, dpa:260801-930-469765/1