Datum01.08.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Historische Museum der Pfalz in Speyer präsentiert die Lego-Ausstellung "Spielen. Bauen. Staunen". Auf über 1.300 Quadratmetern werden detailreiche Modelle gezeigt, darunter eine Miniatur des Speyerer Doms, die bis 2030 fertiggestellt werden soll, sowie Teile des Nürburgrings. Besucher können auch eigene Fahrzeuge testen und die Geschichte von Lego entdecken. Die Ausstellung läuft vom 3. Oktober bis 17. Oktober 2027.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ausstellung“. Lesen Sie jetzt „Mini-Dom und Rennstrecke: Lego-Ausstellung in Speyer“. Kleine Steine ganz groß: Unter dem Motto "Spielen. Bauen. Staunen" entsteht im Historischen Museum der Pfalz in Speyer gerade eine Erlebnisausstellung. Als gemeinsame Aktion des Museums, Lego-Deutschland und des Vereins "Lauter Steine" entstehen auf einer Fläche von mehr als 1.300 Quadratmetern unter anderem zahlreiche detaillierte Modelle. Darunter etwa der Beginn einer Miniatur-Nachbildung des Speyerer Doms, wie Martin Schild, Vorsitzender des Vereins "Lauter Steine", sagte. "In dem Moment, in dem klar war, dass wir nach Speyer kommen, haben wir gesagt: Was können wir tun? Was passt zu Speyer? Na klar, der Speyerer Dom", sagt Schild am Telefon. Aktuell würden acht Leute im Team am Eingangsportal und am Vorplatz des Doms arbeiten. Allein der Vorplatz sei dann knapp einen Quadratmeter groß. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 3. Oktober solle noch der erste Teil des Kirchenschiffs angedeutet werden. Denn, bis zum großen Domjubiläum im Jahr 2030, solle der gesamte Dom nachgebaut werden. "Aber dann sind wir bei den Proportionen auch bei 1,30 Meter Breite, 4 Meter Länge und 1,80 bis 2 Meter Höhe", so Schild. Insgesamt bräuchten sie dafür vermutlich rund 1,2 Millionen Steine. In der Ausstellung im Historischen Museum gebe es jedoch noch weitere Dinge zu entdecken und zu erleben. So können Fans etwa selbstgebaute Fahrzeuge gegeneinander antreten lassen oder ihrer Kreativität in einer digitalen Spielwelt freien Lauf lassen, wie das Museum ankündigte. Für Motorsportfans gebe es zudem noch Teile einer Rennstrecke zu bestaunen: Eine Gruppe von Jugendlichen baue mit den Klemmbausteinen die Start- und Zielgerade des Nürburgrings nach, erzählt Schild. "Also so, dass man durch die Werkstätten auf die Rennstrecke gucken kann und gegenüber die Tribüne sieht." Die Nachbildung sei rund 4,80 Meter lang. Auch wer mehr über die Geschichte des dänischen Spielsystems erfahren möchte, kann dem Museum zwischen dem 3. Oktober und dem 17. Oktober 2027 einen Besuch abstatten. In den Ausstellungsräumen gibt es zudem verschiedene Themenwelten aus den kleinen Bausteinen zu erkunden - beispielsweise zu Harry Potter oder Star Wars. © dpa-infocom, dpa:260801-930-469469/1