Europaweiter Biltzermarathon: Polizei erhöht Tempokontrollen in der Speedweek

Datum31.07.2026 17:14

Quellewww.spiegel.de

TLDRVom 3. bis 9. August findet die europäische Speedweek statt

InhaltIn der kommenden Woche wird verstärkt kontrolliert, ob Fahrer zu schnell unterwegs sind. Was Sie über die Speedweek wissen müssen. Wer in der kommenden Woche mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten: Vom 3. bis zum 9. August plant der europäische Verkehrspolizeiverband Roadpol die sogenannte Speedweek. Die Zahl der stationären und mobilen Blitzer soll deutlich erhöht werden. Es ist bereits die zweite Aktion dieser Art in diesem Jahr. Anders als im April soll es diesmal allerdings keinen zentralen Schwerpunkttag geben. Die Aktion soll die Verkehrssicherheit erhöhen und auf die Risiken überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam machen. Kontrolliert wird besonders auf Autobahnen, Landstraßen und an bekannten Unfallschwerpunkten sowie vor Kitas und Schulen oder Baustellen. In Deutschland beteiligen sich 13 der 16 Länder an der Speedweek: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – Bayern, das Saarland und Sachsen hingegen nicht. Sachsen will zum Beginn des neuen Schuljahrs verstärkt blitzen. Das Saarland verweist auf eine ganzjährig hohe Kontrolldichte, auch Bayern führt regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. In der kommenden Woche müssen Autofahrer also auch in den Bundesländern, die nicht teilnehmen, mit Tempomessungen rechnen. Wichtig für Urlaubsreisende: Auch im benachbarten Ausland wird verstärkt geblitzt. Der Automobilclub AVD bewertet Geschwindigkeitskontrollen grundsätzlich als positiv, wenn sie die Sicherheit verbessern und Autofahrer etwa auf Gefahrensituationen aufmerksam machen. Die Speedweek falle diesmal allerdings in die Ferienzeit, was den Eindruck erwecken könnte, es gehe hauptsächlich darum, hohe Bußgelder zu erzielen. Laut Statistischem Bundesamt  gingen im vergangenen Jahr mehr als 40.000 Unfälle auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück – das sind fast 3000 Fälle mehr als noch 2022.