Rentenreform: Kritik in Brandenburgs CDU an Rentenplänen

Datum31.07.2026 13:24

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Brandenburger CDU kritisiert die Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Der stellvertretende Fraktionschef Frank Bommert unterstützt die Kritik ostdeutscher Ministerpräsidenten und fordert eine Anpassung der Rente an die Lebensleistung. Die Rentenkommission empfiehlt die Abschaffung, was auch von Ministerpräsident Woidke (SPD) und Manuela Schwesig (SPD) kritisiert wird. Sie betonen die finanzielle Absicherung derer, die ihr Leben lang gearbeitet haben.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rentenreform“. Lesen Sie jetzt „Kritik in Brandenburgs CDU an Rentenplänen“. Die Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren stößt auch in der Brandenburger CDU auf Unmut. Der stellvertretende CDU-Fraktionschef Frank Bommert stellte sich hinter die Kritik der Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder. "Da bin ich vollkommen dabei", sagte Bommert der Deutschen Presse-Agentur. "Da sollte die Rente an die Lebensleistung angepasst werden." Die Rentenkommission hat empfohlen, die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Sie ist als "Rente mit 63" bekannt, auch wenn der vorzeitige Renteneintritt faktisch heute erst ab 64,5 Jahren möglich ist. Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatten angekündigt, alle Empfehlungen der Expertenkommission vollständig umzusetzen. Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt, stellten sich am Donnerstag gegen die Abschaffung. Auch Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) wandte sich gegen die Pläne. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter auch finanziell abgesichert sein", sagte Woidke. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Regierungschefin Manuela Schwesig hatte sich bereits im Juni entsprechend kritisch geäußert. © dpa-infocom, dpa:260731-930-466547/1