Datum31.07.2026 13:18
Quellewww.spiegel.de
TLDRAußenminister Wadephul begrüßt das von den USA vermittelte Abrüstungsabkommen mit der Hamas. Deutschland sichert humanitäre Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau für Gaza zu und will zur Umsetzung der Vereinbarung beitragen. Ziel ist die vollständige Entwaffnung der Hamas, um eine Bedrohung Israels auszuschließen und dauerhaften Frieden zu ermöglichen. Vorausgegangen war das Hamas-Massaker im Oktober 2023, das den Gazakrieg auslöste.
InhaltUS-Präsident Trump will die Hamas "vollständig entwaffnen", Deutschlands Außenminister Wadephul befindet diesen Plan für gut. Deutschland werde die Vereinbarung und die Menschen in Gaza unterstützen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat das von US-Präsident Donald Trump verkündete stufenweise Abrüstungsabkommen für Gaza begrüßt. Das Abkommen wurde zusammen mit den Vermittlerstaaten Katar, Ägypten und der Türkei erreicht. Entscheidend sei jetzt, dass ein echter Fortschritt erzielt und die Hamas tatsächlich entwaffnet werde, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Die Hamas dürfe "nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellen". Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. "Deutschland ist bereit, die Bevölkerung des Gazastreifens mit humanitärer Hilfe und beim raschen Wiederaufbau zu unterstützen", so Wadephul. Es sollen unverzüglich weitere Grenzübergänge zum Gazastreifen geöffnet werden. Er fügte hinzu, dass Deutschland seinen Beitrag zur Umsetzung der Vereinbarung leisten werde. Wie genau Deutschlands Unterstützung aussehen wird, erklärte er nicht. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social verkündet, dass der von den USA initiierte sogenannte Friedensrat eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Hamas im Gazastreifen erzielt habe. Er bezeichnete die Einigung als "monumentalen Schritt" hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit. Auch alle anderen islamistischen Gruppen in dem Küstengebiet würden entwaffnet. Im Gegenzug würden die israelischen Streitkräfte nach Abschluss der Entwaffnung abziehen. Zudem solle eine internationale Stabilisierungstruppe mit "einer neuen palästinensischen Polizei" zusammenarbeiten, um die Sicherheit der Bewohner im Gazastreifen und dessen Nachbarn zu gewährleisten. Das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel hatte den Gazakrieg ausgelöst. Seit Oktober 2025 herrscht im Gazakrieg eine Waffenruhe, es kommt aber immer wieder zu tödlichen Angriffen oder Konfrontationen.