Datum31.07.2026 12:34
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Pegel der Elbe in Magdeburg könnte einen neuen historischen Tiefstand erreichen. Aktuell misst er 46 Zentimeter, Tendenz sinkend und möglicherweise bis Montagmittag unter 44 Zentimeter. Ursächlich sind anhaltende warme, niederschlagsarme Wetterbedingungen in Deutschland und im tschechischen Einzugsgebiet. Die Niedrigwasserlage verschärft sich weiter, mit fallenden Wasserständen in allen deutschen Flussgebieten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Elbe in Magdeburg könnte neuen Tiefstand erreichen“. Am Elbe-Pegel Magdeburg-Strombrücke könnte in den kommenden Tagen ein neuer historischer Tiefstand erreicht werden. Am Freitagmorgen wurde laut der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ein Wasserstand von 46 Zentimetern gemessen, er könnte am Abend noch etwas zurückgehen auf 45 Zentimeter. Das ist der bisherige Tiefststand nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Elbe (WSA). Er wurde im Sommer 2019 als Tagesdurchschnittswert erreicht und auch danach. Abschätzungen zufolge könnte dieser Wasserstand ab Montagmittag mit 44 Zentimetern unterschritten werden. Im Informationsportal ELWIS reicht die Abschätzung sogar bis 39 Zentimeter Wasserstand am Pegel Magdeburg-Strombrücke am späten Dienstagabend. Der Wasserstand hängt vor allem von Niederschlägen ab. Die Elbe wird größtenteils vom tschechischen Einzugsgebiet von Moldau und Elbe gespeist, das Wasser kommt mehrere Stunden verzögert in Deutschland an. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde erklärt in ihrem jüngsten Niedrigwasser-Update, die unverändert überwiegend warme, niederschlagsarme Witterung in Deutschland sorge in allen deutschen Stromgebieten für extrem niedrige Wasserstände und Abflüsse. Die Tendenz sei weiterhin sinkend. © dpa-infocom, dpa:260731-930-466210/1