Nach Terroranschlag: Innensenatorin: Berlin bleibt Stadt großer Veranstaltungen

Datum31.07.2026 11:25

Quellewww.zeit.de

TLDRTrotz des jüngsten Terroranschlags betont Berlins Innensenatorin Iris Spranger, dass die Stadt weiterhin ein Ort für Großveranstaltungen bleibt. Sie versicherte, dass Berlin sich nicht einschüchtern lasse und die Sicherheit bei friedlichen Demonstrationen und Zusammenkünften höchste Priorität habe. Die Berliner Sicherheitsbehörden verfügen über umfangreiche Erfahrung im Schutz von Veranstaltungen, wie die jährliche Durchführung tausender Versammlungen belegt. Investitionen in zusätzliche Schutzmaßnahmen sind geplant, auch wenn hundertprozentige Sicherheit nicht garantiert werden kann. Der Anschlag forderte ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Terroranschlag“. Lesen Sie jetzt „Innensenatorin: Berlin bleibt Stadt großer Veranstaltungen“. Berlin bleibt nach Einschätzung von Innensenatorin Iris Spranger auch nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) eine Stadt großer Veranstaltungen und Versammlungen. "Wir lassen uns durch Gewalt und Terror nicht einschüchtern und tun alles dafür, dass die Menschen in unserer Stadt sicher friedlich demonstrieren und zusammenkommen können", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. "Die Sicherheit und der Schutz von Menschen auf Veranstaltungen und Versammlungen stehen für Berlin an erster Stelle." Spranger erinnerte daran, dass die Berliner Sicherheitsbehörden viel Erfahrung und Professionalität hätten, um Veranstaltungen und Versammlungen zu schützen. "Allein im vergangenen Jahr wurden rund 7.000 Versammlungen durchgeführt, darunter 169 Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern", erläuterte sie. Als Beispiele nannte sie den Berlin-Marathon, die große Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin sowie unzählige Kultur- und Musikveranstaltungen in der Stadt.  Um den Schutz solcher Events zu verbessern, sei auch Geld in die Hand genommen worden. "Allein 2024 und 2025 hat mein Haus mehr als fünf Millionen Euro für hunderte neue, mobile Zufahrtsschutzelemente bereitgestellt." Gleichwohl könne es keine hundertprozentige Sicherheit geben, so Spranger. Bei dem Terroranschlag am Samstag hatte der 21-jährige Attentäter im Berliner Tiergarten mit einem Auto mehrere Passanten angefahren, bevor er – vermutlich mit einer Machete – weitere Menschen verletzte. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden verletzt, darunter 7 schwer. Der Islamist wurde am Sonntagabend von Polizisten erschossen, als sie ihn in einer Kleingartenkolonie stellten. © dpa-infocom, dpa:260731-930-465691/1