Datum31.07.2026 11:29
Quellewww.zeit.de
TLDREin Großbrand, der am Mittwochnachmittag in einem Restaurant in Lauterbach ausbrach, konnte erst am Freitagmorgen vollständig gelöscht werden. Rund 450 Kräfte waren im Einsatz. Sechs Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, sind aber genesen. Ermittlungen zur Brandursache laufen, während die Statik der beschädigten Fachwerkhäuser geprüft wird. Der Schaden geht auf mindestens fünf Millionen Euro. Mehrere Gebäude sind unbewohnbar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Tagelanger Einsatz – Feuer in Lauterbach gelöscht“. Der Brand mehrerer Fachwerkhäuser in der Altstadt von Lauterbach hat die Feuerwehr noch bis in die Nacht zum Freitag beschäftigt. Seit etwa 0.30 seien keine Glutnester mehr aufgeflammt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lauterbach. "Die Feuerwehr war die ganze Nacht noch hier". Seit Mittwochnachmittag war die Feuerwehr im Großeinsatz. Da war das Feuer in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und hatte sich schnell ausgebreitet. Seit Mittwoch seien schätzungsweise etwa 450 Kräfte im Einsatz gewesen. Aktuell gehe es noch um die Begutachtung der Statik der Gebäude, sagte der Feuerwehrsprecher. Sechs Menschen, darunter zwei Einsatzkräfte, seien wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt worden. Allen gehe es wieder gut Ein Polizeisprecher sagte, Ermittlungen seien aufgenommen worden. Am Donnerstag hätten Brandursachenermittler die Häuser in Augenschein genommen. Jetzt müsse geschaut werden, wann die Brandstelle für eine Begutachtung betreten werden könne. Bei dem Brand entstand nach ersten Schätzungen der Feuerwehr ein Schaden von mindestens fünf Millionen Euro. Mehrere Häuser waren von dem Brand direkt betroffen, andere wurden laut Polizei infolge der Hitze und der Löscharbeiten so stark beschädigt, dass sie vorläufig als unbewohnbar eingeschätzt wurden. Die Kreisstadt Lauterbach im Vogelbergkreis hat 14.000 Einwohner und liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. Die alten Fachwerkhäuser, vorwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert, lehnen sich in langer Reihe an die alte Stadtmauer aus dem Jahr 1266 an. © dpa-infocom, dpa:260731-930-465716/1