Datum31.07.2026 11:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDie asiatische Fußball-Konföderation (AFC) schließt sich der Uefa und der Concacaf an und lehnt die Pläne der Fifa zum Verkauf von WM-Anteilen an Privatinvestoren ab. Die AFC teilt die Bedenken und zweifelt an der realistischen Umsetzung der Pläne aufgrund mangelnder Zustimmung. Die drohende Gefahr eines WM-Boykotts wird als besorgniserregend für die Zukunft des Fußballs bezeichnet. Dies stellt einen weiteren Rückschlag für Fifa-Präsident Gianni Infantino dar, der Milliardeneinnahmen durch den Verkauf von kommerziellen Rechten anstrebt.
InhaltDie Uefa und die Fußballverbände Nord- und Mittelamerikas lehnen den Verkauf von WM-Anteilen an Privatinvestoren ab. Sie erhalten nun auch Unterstützung aus Asien. Nach der Uefa und den für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Kontinentalverband Concacaf hat sich auch die asiatische Fußball-Konföderation (AFC) gegen die Investorenpläne der Fifa gestellt. Die AFC schließe sich den gravierenden Bedenken des europäischen Verbands und der Concacaf gegen die Vorschläge an, teilte die asiatische Fußball-Konföderation mit. Es sei unrealistisch, dass die Pläne die nötige breite Zustimmung und Geschlossenheit für eine Umsetzung erreichen könnten. Dass man an einem Punkt angekommen sei, an dem die Möglichkeit eines Boykotts der Weltmeisterschaft diskutiert werde, sollte alle beunruhigen, die sich um die Zukunft des Fußballs sorgten, teilte AFC weiter mit. "Der Fußball hätte nie in eine solche Lage gebracht werden sollen." Die Stellungnahme des asiatischen Verbands ist der nächste schwere Dämpfer für Fifa-Präsident Gianni Infantino. Der Weltverband hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Laut Berichten setzte die Fifa eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.