Datum27.11.2025 16:42
Quellewww.zeit.de
TLDRPapst Leo XIV. besuchte während seiner ersten Auslandsreise die Türkei und lobte Präsident Recep Tayyip Erdoğan für dessen Familienpolitik sowie die Rolle des Landes in der Außenpolitik. Er betonte die Bedeutung der Türkei als Stabilitätsquelle im Mittelmeerraum und lobte ihre Vermittlerfunktion bei Konflikten. Leo XIV. appellierte für den Dialog zwischen den Völkern. Nach seinem viertägigen Aufenthalt in der Türkei plant der Papst eine Weiterreise in den Libanon.
InhaltSeine erste Auslandsreise führt den Papst in die Türkei. Für den türkischen Präsidenten hat er viel Lob übrig: Erdoğan nehme einen "wichtigen Platz in der Gegenwart" ein. Papst Leo XIV. hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf seiner ersten Auslandsreise für dessen Familienpolitik gelobt und die "besondere Rolle der Türkei" betont. In Ankara wurde Leo von Erdoğan mit militärischen Ehren begrüßt. Bei einer Ansprache vor Spitzen von Staat und Gesellschaft hob der Papst die außenpolitische Rolle des Landes hervor. "Sie nehmen einen wichtigen Platz in der Gegenwart und Zukunft des Mittelmeerraums und der ganzen Welt ein", sagte er. Dabei verwies er auch auf die Vermittlerfunktion, die die Türkei bei verschiedenen Konflikten einnimmt. "Möge die Türkei eine Quelle der Stabilität und der Annäherung zwischen den Völkern sein, im Dienste eines gerechten und dauerhaften Friedens", sagte Leo. Menschen, "die den Dialog fördern", seien heute wichtiger denn je. Mit Blick auf die Familienpolitik Erdoğans begrüßte der Papst, dass die zentrale Rolle der Familie unterstützt werde. Nach seinem viertägigen Türkeibesuch will Leo XIV. in den Libanon weiterreisen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.