Datum31.07.2026 04:30
Quellewww.zeit.de
TLDRExtreme Hitze belastet Tiere stark. Sie suchen kühle Orte und Wasser, reduzieren Aktivität und verlegen diese in kühlere Tageszeiten. Eigene Abkühlungsstrategien sind verbreitet. Um zu helfen, können Wasserschalen mit Landeplätzen aufgestellt und das Wasser täglich gewechselt werden. Städte und Gärten benötigen mehr Verdunstungsflächen und Wasser. Betroffene Tiere sollten beobachtet und gegebenenfalls in Pflegestationen gebracht werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Extreme Hitze“. Lesen Sie jetzt „Hechelnd oder mit Kot beschmiert: So trotzen Tiere der Hitze“. Nicht nur wir Menschen ächzen: Auch für viele Tiere ist extreme Hitze eine Herausforderung – teils mit dramatischen Folgen. "Fast alle Tiere leiden unter hohen Temperaturen. Sie suchen kühle Orte und Wasserstellen auf, versuchen möglichst wenig Energie zu verbrauchen und verlegen Aktivitäten in die Nacht oder den frühen Morgen", sagt Inga Olfen von der Deutschen Wildtierstiftung. Manche Tiere haben ihre ganz eigenen Strategien, um sich ein wenig Abkühlung zu verschaffen: Und was kann man tun, wenn man den hitzegestressten Tieren helfen will? "Man kann Wasserschalen aufstellen im Garten oder Balkon, mit Steinen als Landeplätze", erklärt Olfen von der Wildtierstiftung. Das Wasser darin solle täglich gewechselt werden. Bei der Gestaltung von Gärten und Städten gelte: "Wir brauchen mehr Verdunstungsflächen, mehr Bäume, mehr Wasserflächen." Straka ruft zudem dazu auf, betroffene Tiere im Blick zu behalten: "Wenn Quartiere bekannt sind, sollten diese regelmäßig von außen kontrolliert werden, um hitzegestresste oder geschwächte Tiere frühzeitig zu finden und bei Bedarf in geeignete Wildtierpflegestationen zu bringen." © dpa-infocom, dpa:260731-930-463971/1