Runter vom Gas: Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen

Datum31.07.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIn der Speedweek vom 3. bis 9. August kontrolliert die Polizei in Baden-Württemberg verstärkt die Geschwindigkeit. Die Aktion ist Teil einer europaweiten Kampagne von ROADPOL zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Autofahrer müssen mit mobilen und stationären Kontrollen auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen sowie innerorts rechnen. Besondere Vorsicht ist in der Nähe von Schulen, Altenheimen und Baustellen geboten. Die Polizei überwacht die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit intensiv.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Runter vom Gas“. Lesen Sie jetzt „Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen“. Wer in der kommenden Woche häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf sein Tempo achten. Denn die Polizei in Baden-Württemberg kontrolliert mitten in den Sommerferien in der sogenannten Speedweek von Montag bis Sonntag (3.-9. August) verstärkt.  Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL europaweit abgestimmte Aktion. Jedes Jahr im April und im August finden dabei solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands strenger überwacht. Die Polizei überwacht laut dem Innenministerium landesweit mit mobilen und stationären Kontrollen verstärkt die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Die Ergebnisse aus Baden-Württemberg liegen voraussichtlich am 12. August vor, wie eine Sprecherin sagte. Bei der europaweit abgestimmten Geschwindigkeitskontrollwoche vom 13. bis zum 19. April wurden in Baden-Württemberg demnach 58.347 Verstöße festgestellt. Davon wurde in 9.775 Fällen die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 Kilometern pro Stunde überschritten.  Dazu äußerte sich das Innenministerium nicht. Die regionalen Polizeipräsidien legten die Kontrollorte selbst fest aufgrund von Erfahrungswerten. "Eine landesweite Erhebung der Kontrollörtlichkeiten erfolgt nicht." Laut ADAC soll sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden. Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage - vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen - aufgestellt werden. Da es sich bei der Speedweek um eine europaweite Aktion handle, sollten Autofahrer auch im Ausland sowie in den Nachbarbundesländern verstärkt auf Blitzer achten. An der Speedweek im August nehmen laut ADAC alle Bundesländer außer Bayern, Sachsen und Saarland teil. "Nur wenige Bundesländer und Kommunen geben kurz vor der Speedweek bekannt, an welchen Orten und zu welcher Zeit verstärkt geblitzt wird. Allerdings sind weitere Überraschungs-Blitzer hier nicht ausgeschlossen", heißt es auf der Homepage des Vereins. © dpa-infocom, dpa:260731-930-463908/1