Gianni Infantino: Verband für Nord- und Mittelamerika gegen Verkauf von WM-Anteilen

Datum30.07.2026 22:53

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Kontinentalverband Concacaf lehnt, wie zuvor die Uefa, Gianni Infantinos Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen ab. Auch die nordamerikanischen Gastgeber USA, Mexiko und Kanada positionieren sich dagegen. Infantino hatte den Mitgliedsverbänden erhebliche zusätzliche Einnahmen durch den Investorendeal versprochen und ihnen eine Frist bis zum 19. September gesetzt. Die Ablehnungen erschweren Infantino die Erreichung einer Mehrheit für sein Vorhaben erheblich.

InhaltNach der Uefa lehnt auch der Verband für Nord- und Mittelamerika und die Karibik Infantinos Investorendeal ab. Concacaf stimmt geschlossen gegen Verkaufspläne. Nach der WM-Boykottdrohung der Europäischen Fußball Union, Uefa, hat auch der Kontinentalverband Concacaf, der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständig ist, den Investorendeal von Fifa-Präsident Gianni Infantino abgelehnt. Der Verband teilte nach einer Sitzung mit, dass er sich den Verkaufsplänen des Fifa-Chefs geschlossen verweigert. Auch die drei WM-Gastgeber USA, Mexiko und Kanada positionieren sich gegen Infantino. Dieser hatte den 211 Mitgliederverbänden zuvor durch den Verkauf von WM-Anteilen Einnahmen in vierfacher Höhe in Aussicht gestellt. Infantino setzte den Mitgliederverbänden Berichten zufolge eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal. Stichtag sei der 19. September. Mit 55 Stimmen der Europäer und 41 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika wird das Erreichen einer Mehrheit für Gianni Infantino immer schwieriger. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.