Datum30.07.2026 22:00
Quellewww.zeit.de
TLDREin Feldbrand in Neuruppin-Treskow drohte ein Wohngebiet zu erreichen, wurde aber gestoppt. Mehrere Häuser wurden kurzzeitig evakuiert, die Bewohner konnten zurückkehren. Rund sieben Hektar eines abgeernteten Feldes brannten. In Rheinsberg brannte zudem ein Feld von etwa 90 Hektar. Insgesamt waren etwa 210 Feuerwehrleute im Einsatz, vier erlitten Kreislaufprobleme.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ostprignitz-Ruppin“. Lesen Sie jetzt „Feldbrand in Neuruppin: 20 Meter vor Wohngebiet gestoppt“. Wegen eines Feldbrandes sind in Neuruppin am Abend mehrere Häuser kurzzeitig evakuiert worden. Mittlerweile sei das Feuer aber unter Kontrolle und die Bewohner dürften zurückkehren, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur dpa. "Es laufen noch Restlöscharbeiten und wir kontrollieren die Lage mit einer Drohne." Der Flächenbrand war auf einem Feld in Neuruppin-Treskow ausgebrochen. Der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (SPD), sagte der dpa am Abend, das Feuer sei rund 20 Meter entfernt von einem Wohngebiet im südlichen Stadtteil von Neuruppin gestoppt worden. Die Einsatzleitung habe entschieden, dass keine Evakuierung nötig sei. Laut Landrat brannte ein noch nicht abgeerntetes Feld. Das Feuer habe eine Fläche von rund sieben Hektar betroffen. Das Feld sei auch mit Landwirtschaftstechnik umgepflügt und mit Tanklöschfahrzeugen bewässert worden. Nach Angaben des Feuerwehrsprechers gingen die ersten Notrufe gegen 20.00 Uhr ein. Da sich das Feuer in Richtung Ortschaft bewegt habe, habe die Einsatzleitung entschieden, mehrere Häuser zu evakuieren, sagte der Sprecher. 60 Feuerwehrkräfte waren den Angaben zufolge im Einsatz. In einer Warnmeldung hatte die Integrierte Regionalleitstelle Nordwest mitgeteilt: "Hören Sie auf die Durchsagen der Feuerwehr und Polizei! Informieren Sie Ihre Nachbarn." Es komme zu einer Rauchentwicklung. Kurz vor 22 Uhr gab es eine Entwarnung. Auch in Rheinsberg habe ein abgeerntetes Feld gebrannt, sagte der Landrat weiter. Betroffen waren demnach insgesamt rund 90 Hektar. Rund 150 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen. Vier Kräfte seien in der Hitze wegen Kreislaufproblemen behandelt worden. © dpa-infocom, dpa:260730-930-463407/1