Datum30.07.2026 21:24
Quellewww.spiegel.de
TLDRDas US-Außenministerium entschuldigte sich für die Verwendung einer falsch dargestellten Afrika-Karte bei einer Aids-Konferenz in Rio de Janeiro. Nigeria, die Elfenbeinküste und Mosambik waren auf der Karte falsch positioniert. Ein Sprecher sprach von einem "bedauerlichen Fehler", der durch eine kurzfristige Änderung der Präsentation entstanden sei. Die USA, obwohl sie ihre Hilfen gekürzt haben, stellen weiterhin 74 Prozent der öffentlichen Mittel im globalen Kampf gegen HIV bereit.
InhaltDie Elfenbeinküste lag im Süden, Nigeria ohne Zugang zum Meer in der Mitte und Mosambik am Horn von Afrika: Das US-Außenministerium entschuldigt sich für die Verwendung einer falschen Afrika-Karte. Bei einer Aids-Konferenz in Rio de Janeiro hatte die US-Delegation zu Wochenbeginn in einer Präsentation eine Afrika-Karte gezeigt, auf der sechs Länder falsch eingezeichnet waren. Das US-Außenministerium entschuldigte sich nun. Ein Sprecher von Außenminister Marco Rubio sprach von einem "bedauerlichen Fehler". Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Nigeria lag auf der Karte in der Mitte des afrikanischen Kontinents und hatte keinen Zugang zum Meer, während Mosambik am Horn von Afrika verortet war und die Elfenbeinküste im Süden Afrikas Platz fand. Der Rubio-Sprecher erklärte: "Wir übernehmen die volle Verantwortung für die Verwirrung um die falschen Informationen, die dies bei den Teilnehmern verursacht haben könnte, einschließlich unseren afrikanischen Partnern." Ein Mitarbeiter des Ministeriums habe die Präsentation noch in letzter Minute verändert, wobei der Fehler entstanden sei. Teilnehmer der Konferenz hatten in Online-Netzwerken auf die Karte aufmerksam gemacht. Bei dem Treffen ging es um den internationalen Kampf gegen HIV und Aids. Die USA hatten ihre Hilfen nach der Rückkehr von Präsident Donald Trump ins Weiße Haus im vergangenen Jahr drastisch gekürzt. Dennoch kommen weiterhin 74 Prozent der öffentlichen Mittel für den weltweiten Kampf gegen HIV aus den Vereinigten Staaten, wie ein aktueller UN-Bericht zeigt.