Datum30.07.2026 20:25
Quellewww.zeit.de
TLDRKitzingen in Unterfranken hat mit 40,4 Grad vorläufig den bayerischen Juli-Hitzerekord geknackt. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 40,3 Grad aus dem Jahr 2015 übertroffen. Dies ist bundesweit der zweithöchste Wert nach Bernburg (Saale) mit 40,5 Grad. Kitzingen gilt als Hitze-Hotspot Bayerns, begünstigt durch seine tiefe und trockene Lage. Erst Ende Juni wurden in Kitzingen bereits zwei Datensätze von 40,8 Grad gemessen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitzewelle“. Lesen Sie jetzt „40,4 Grad: Bayerns Juli-Hitzerekord geknackt - vorläufig“. Das unterfränkische Kitzingen hat nach vorläufigen Messwerten seinen Juli-Hitzerekord eingestellt. Am Donnerstag wurden dort 40,4 Grad erreicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtete. Dies war nach den vorläufigen Zahlen der bundesweit zweithöchste Wert - Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt kam auf 0,1 Grad mehr. Bislang lag der bayerische Spitzenwert für den Monat Juli bei 40,3 Grad, gemessen ebenfalls in Kitzingen - am 5. Juli 2015. Damals war dies der bundesweite Rekord seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881. Bereits vor einem Monat, während der Hitzewelle Ende Juni, hatte Kitzingen zwei Rekorde aufgestellt. An zwei Tagen nacheinander wurden jeweils 40,8 Grad gemessen und damit der vorläufige Hitzerekord für den Freistaat aufgestellt. Kitzingen gilt generell als Hitze-Hotspot. Die Kleinstadt liegt nahe Würzburg am Untermain, wo es oft sehr heiß ist. Das liegt unter anderem daran, dass es die niedrigste Region Bayerns ist - und trockener als der Süden. © dpa-infocom, dpa:260730-930-463201/1