Nachrichtenpodcast: Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt?

Datum30.07.2026 17:17

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Artikel thematisiert, wie extreme Hitze und Waldbrände die Klimakrise verdeutlichen, die Aufmerksamkeit jedoch oft wieder schwindet. Er beleuchtet die Rolle von Politik und Gesellschaft bei der Klimakrise und stellt die erstmaligen Gewinne der Deutschen Bahn nach sieben Jahren vor, trotz fortbestehender Probleme für Reisende. Zudem wird der mutmaßliche Absturz eines russischen Marschflugkörpers in Polen erwähnt.

InhaltExtreme Hitze und Waldbrände prägen den Sommer. Warum gerät die Klimakrise trotzdem schnell in den Hintergrund? Und: Die Deutsche Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen. Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände prägen derzeit Teile Europas. Zusammen mit Dürren und Überschwemmungen machen sie die Folgen des Klimawandels sichtbar. Kritiker warnen: Nach akuten Umweltkatastrophen schwindet die Aufmerksamkeit oft schnell wieder, während ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Klima und Natur ausbleiben. Auch in Deutschland hat es laut dem Robert Koch-Institut in diesem Sommer bereits fast 10.000 hitzebedingte Todesfälle gegeben. Warum rückt die Klimakrise trotz ihrer sichtbaren Folgen immer wieder in den Hintergrund? Welche Rolle spielen Politik und Gesellschaft dabei? Das erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern blieben im Kerngeschäft 147 Millionen Euro. Auch die Zahl der Reisenden nahm zu. Gleichzeitig investiert die Bahn weiter Milliarden in die Sanierung des Schienennetzes. Doch trotz des Gewinns bleiben die Probleme für Fahrgäste spürbar: Züge sind weiterhin oft unpünktlich, auch die Qualität entspricht nicht den eigenen Ansprüchen der Bahn. Was sagt der Gewinn also wirklich über den Zustand der Deutschen Bahn aus? Und muss ein Staatskonzern wie die Bahn überhaupt Gewinn machen? Das erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt und hat den Luftraum des Nato-Mitglieds verletzt. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen gezielten Angriff auf Polen. Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.