Schüsse auf Nationalgardisten: Verdächtiger Schütze arbeitete in Afghanistan mit CIA zusammen

Datum27.11.2025 15:46

Quellewww.zeit.de

TLDRDer mutmaßliche Schütze, der in Washington zwei Nationalgardisten angegriffen hat, arbeitete zuvor mit der CIA in Afghanistan. Der 29-jährige Afghanische Verdächtige kam 2021 im Rahmen eines US-Evakuierungsprogramms in die USA. Nach dem Angriff wurden die Soldaten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Bürgermeisterin Muriel Bowser und FBI-Chef Kash Patel bestätigten die Schwere der Verletzungen. Zunächst gab es falsche Informationen über den Tod der Nationalgardisten, die später korrigiert wurden.

InhaltDer mutmaßliche Schütze, der Nationalgardisten in Washington angegriffen haben soll, arbeitete im Ausland zuvor mit der CIA zusammen. So konnte er in die USA einreisen. Der Verdächtige im Fall des Angriffs auf zwei Nationalgardisten hat vor seiner Einreise in die USA in Afghanistan mit der US-Regierung und dem Geheimdienst CIA zusammengearbeitet. Der Afghane habe "einer Partnertruppe" in Kandahar angehört, teilte CIA-Direktor John Ratcliffe mit. Welche Tätigkeit er konkret ausübte, sagte Ratcliffe nicht. Die Arbeitsbeziehung sei aber kurz nach der "chaotischen Evakuierung" der US-Truppen aus Afghanistan im Jahr 2021 beendet worden. Der 29-jährige Verdächtige kam Behördenangaben zufolge 2021 im Rahmen eines Programms der US-Regierung in das Land. Es sah die Evakuierung Zehntausender Afghaninnen und Afghanen nach dem Rückzug des US-Militärs aus Afghanistan vor. Rund 76.000 Menschen wurden in die USA geholt, von denen viele US-Soldaten und Diplomaten als Dolmetscher und Übersetzer unterstützt hatten.  Nach dem Angriff in der Hauptstadt Washington am Mittwoch teilten Bürgermeisterin Muriel Bowser und FBI-Chef Kash Patel mit, die Soldaten würden mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Der Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrisey, hatte zunächst auf der Plattform X geschrieben, dass die beiden aus seinem Bundesstaat stammenden Nationalgardisten ihren Verletzungen erlegen seien, korrigierte sich jedoch später.