Datum30.07.2026 13:59
Quellewww.zeit.de
TLDRDie BVG plant, die Sanierung des nördlichen Abschnitts der U6 bis August 2027 abzuschließen. Ursprünglich bis 2025 angesetzt, verzögern sich die Arbeiten, da sich während der Instandsetzung herausstellte, dass die rund 70 Jahre alte Infrastruktur umfangreicher erneuert werden muss. Die BVG nutzt die Gelegenheit, alle zusätzlichen Schäden zu beheben, um die U6 langfristig zu stabilisieren. Die Strecke soll dann wieder bis zur Endstation Alt-Tegel fahren, Ersatzbusse werden dann überflüssig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „U-Bahn“. Lesen Sie jetzt „BVG will U6-Sanierung bis August 2027 abschließen“. Die jahrelangen Bauarbeiten auf dem nördlichen Abschnitt der U6 sollen noch gut ein Jahr andauern. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilten, sollen zum Start des Schuljahres 2027/2028 wieder Züge bis zur regulären Endstation Alt-Tegel fahren. Die U6 endet seit mehr als 3,5 Jahren am Kurt-Schumacher-Platz. Die Menschen in Tegel müssen daher seit Jahren auf Ersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Als die Sperrung am 7. November 2022 begann, war von 2,5 Jahren Bauzeit bis ins Jahr 2025 die Rede. "Was ursprünglich als gezielte Instandsetzung einzelner Bauwerke geplant war, entwickelte sich im Verlauf der Arbeiten zu einer umfassenden Erneuerung", teilte die BVG dazu mit. Erst nach dem Freilegen der Brücken, Bahnhöfe und des Dammes sei klar geworden, in welchem Zustand sich Teile der rund 70 Jahre alten Infrastruktur tatsächlich damals befanden. "Die BVG entschloss sich deshalb, alle zusätzlich erkennbaren Schäden im Zuge der laufenden Baumaßnahme mitzubeheben, um die U6 langfristig auf eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur zu stellen", teilte das Unternehmen mit. "Die zusätzlichen Arbeiten erforderten Umplanungen und mehr Zeit." Die eigentlichen Bauarbeiten befinden sich der BVG zufolge auf der Zielgeraden. "Ein Großteil der Strecke wurde bereits neu aufgebaut und auch die Arbeiten an den Bahnhöfen sind weitestgehend abgeschlossen." In den kommenden Monaten würden nun Strom- und Signalkabel verlegt, die Leit- und Sicherungstechnik aufgebaut und die letzten Gleise verbaut. Anschließend seien diverse Testfahrten geplant. © dpa-infocom, dpa:260730-930-460925/1