München: Mann fragt nach Fahndung nach sich und wird festgenommen

Datum30.07.2026 13:01

Quellewww.spiegel.de

TLDREin 42-jähriger Mann ging zur Bundespolizei in München, um nach einer möglichen Fahndung nach ihm zu fragen. Dabei wurde ein Haftbefehl wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen entdeckt. Da er eine Geldstrafe von 1900 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun 60 Tage im Gefängnis verbringen. Zuvor wurde eine 59-jährige Frau wegen eines Drogendelikts festgenommen, nachdem sie einen Mann beleidigt hatte und die geforderte Summe von 750 Euro nicht zahlen konnte.

InhaltGeht ein Mann in eine Polizeidienststelle und wird festgenommen: In München fragt ein 42-Jähriger, ob er möglicherweise gesucht werde. Als die Beamten seine Identität überprüfen, finden sie einen Haftbefehl. Da hat sich die Eigeninitiative gerächt: Ein Mann hat sich nachts in München bei der Bundespolizei erkundigt, ob gegen ihn eine Fahndung laufe – und wurde kurzerhand festgenommen. Gegen den 42-Jährigen lag tatsächlich ein offener Haftbefehl wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor, wie die Bundespolizei mitteilte . Der Mann sei von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht worden. Da er eine geforderte Geldsumme in Höhe von rund 1900 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt absitzen. Der Mann sei laut den Beamten bereits wegen mehrerer Vermögensdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Wenige Stunden zuvor am Mittwoch vollstreckten die Beamten der Bundespolizei einen weiteren Haftbefehl. Eine 59-Jährige schlug einen 21-Jährigen am Hauptbahnhof München und beleidigte ihn und seine Begleitung. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten einen offenen Haftbefehl wegen eines Drogendelikts. Da auch sie die geforderten 750 Euro nicht bezahlen konnte, kam sie ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt.