Datum30.07.2026 12:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Messerschmitt-Stiftung ist optimistisch, einen neuen Nutzer für Schloss Meseberg zu finden, nachdem die Bundesregierung ihren Mietvertrag 2027 aus Kostengründen beendet. Die Stiftung, Eigentümerin des Barockschlosses in Brandenburg, ist kurz vor einer Lösung, deren Details sie noch nicht preisgab. Sie erwarb das Schloss 1995 und vermietete es der Regierung zu einem symbolischen Preis. Die Stiftung bedauert die Entscheidung der Bundesregierung, da eine frühere Regierung eine Verlängerung in Aussicht gestellt hatte. Der Vorstand würdigt die positive Beziehung des Schlosses zur lokalen Bevölkerung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gästehaus der Regierung“. Lesen Sie jetzt „Stiftung stellt Lösung für Schloss Meseberg in Aussicht“. Die Messerschmitt-Stiftung ist zuversichtlich, dass das Schloss Meseberg nach dem Ende als Gästehaus der Bundesregierung einen neuen Nutzer bekommen wird. "Wir sind knapp davor, eine Lösung zu haben", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Heinrich von Srbik der Deutschen Presse-Agentur. Details nannte er zunächst nicht. Die Stiftung ist Eigentümerin des Barockschlosses in Brandenburg. Die Bundesregierung hatte im Februar angekündigt, den Vertrag über das Gästehaus ab Februar 2027 unter anderem aus Kostengründen auslaufen zu lassen. "Wir waren überrascht, dass die Bundesregierung das beenden möchte, denn die Vorgängerregierung hat noch eine zehnjährige Verlängerung in Aussicht gestellt", sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Ort Meseberg in Brandenburg steht nach seiner Ansicht zu dem Bauwerk: "Die Meseberger Bevölkerung liebt ihr Schloss und schätzt die Stiftung, das ist nicht selbstverständlich in den neuen Bundesländern." Die Stiftung aus München hatte das Gebäude im Jahr 1995 erworben, saniert und zum Symbolpreis von einem Euro an die Bundesregierung vermietet. © dpa-infocom, dpa:260730-930-460586/1